Nachhaltige Produkte sichern unsere Zukunft

Umweltschutz und Ökonomie gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Kein Wunder, denn viele Menschen haben erkannt, dass der Raubbau an der Natur und die Ozonverschmutzung keine Lösungsansätze sind, wenn es um unsere Zukunft geht. Parteien wie die Grünen oder Aktivisten wie Greta Thunberg zeigen uns immer wieder, dass es sich lohnt, Natur und Nachhaltigkeit als Begriffe stets präsent zu halten.

Dazu zustehen und sich aktiv einzusetzen waren vor 25 Jahren noch verpönt. Wer gab damals als Kind in der Schule schon zu, gern zu wandern, wenn es darum ging, was man in den Ferien so macht? Heute ist Wandern und sich für die Natur zu engagieren „in“. Doch keine Aktivitäten finden ohne vorangegangene Prozesse und Verhaltensmuster statt, welche existieren. Es gibt viele Schritte und Möglichkeiten, für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen.

Bio versus Industrie:

Immer mehr Menschen setzen auf Bioprodukte, bauen vielleicht sogar selbst Obst und Gemüse an oder entdecken das Selbstversorger Leben für sich. Wenn man selbst anbaut, lässt sich viel mehr Geld sparen, als wenn industriell behandelte Lebensmittel erworben werden. Leider werben viele Industriebetriebe und Discounter mit Bio-Qualität, um genau diese Zielgruppe als Kunden zurückzugewinnen. Doch wer hinterfragt und hinter die Kulissen schaut weiß, dass behandeltes und chemisch gespritztes Essen keine echte Bio-Qualität darstellen können. Gesund ist in der Regel nur das, wo man selbst weiß was drin steckt.

Eigenanbau schützt Menschen nachhaltig davor, dass diese unter schlechten Bedingungen Obst und Gemüse in fernen Ländern zum Hungerlohn ernten müssen, nur damit diese Produkte andere auf der Welt glücklich machen. Hier geht es nicht um nationale Mechanismen, sondern einfach nur darum, global etwas zu verändern. Diese Veränderungen fangen bei einem selber sowie dem Konsumverhalten an und können durch Vorbildwirkungen auf andere nachhaltig übertragen werden.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag:

1. Verpackung und Müll:

Ganz ohne gekaufte Lebensmittel geht es nicht, wenn man zentral in Deutschland wohnt und ländliche Produkte regional nur schwer zu bekommen sind. Doch ist es möglich, auch beim Einkauf auf Produkte zu setzen, welche kaum oder sogar keine Plastikverpackung besitzen. Produkte in Gläsern haben den Vorteil, dass keine Weichmacher Teile von der Verpackung enthalten, da Glas solche nicht abgibt. Auch entsteht so weniger Müll, da Gläser selbst noch verwendet oder recycelt werden können.

2. Strom sparen:

Weniger Strom zu verbrauchen schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern schützt auch die Natur. Dieselbetriebene Generatoren oder andere industrielle Maschinen erzeugen immer auch Schadstoffe bei der Stromproduktion. Wenn weniger Strom verbraucht wird, müssen diese auch weniger erzeugen. Am Ende macht es die Menge der so sparenden Menschen, um einen Effekt zu erkennen. Weniger Strom zu verbrauchen bedeutet auch, viel weniger Elektrosmog zu erzeugen, wo die langfristigen Auswirkungen auf Gehirn und Gesundheit noch nicht vollkommen erforscht wurden.

3. Hygieneprodukte:

Müssen es immer duftende Shampoos sein? Diese kontaminieren nicht nur das Grundwasser, sondern enthalten auch viele Zusatzstoffe, welche langfristig schädigen können. Nicht umsonst nimmt die Zahl der Allergiker seit 25 Jahren kontinuierlich zu. Seife hergestellt aus Naturressourcen, welche frei verfügbar sind, sorgen für Nachhaltigkeit.

4. Tabuthema Toilettengang:

Statt beispielsweise neun Blatt an Toilettenpapier einfach mal weniger verwenden? Eine sinnvolle Dosierung bei kleineren Geschäften spart Spülwasser, schützt den Geldbeutel und Bäume.

5. Fahrrad statt Auto:

Verbrennungsmotoren sind immer noch „in“. Wieso nicht einfach das Fahrrad bei Kurzstrecken nutzen und das Auto stehen lassen? Weniger Emissionen zu erzeugen und Kraftstoff zu sparen, machen jeden Verkehrsteilnehmer zum Gewinner.

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